Ausreißer-Storch landete in Welser FUZO

Ein Storch war heute Mittwoch die Attraktion in der Welser Fußgängerzone. Der zweijährige Jungstorch landete gegen 15 Uhr mitten in der Schmidtgasse und wurde zum Hingucker für Passanten. Nach einer Stunde und zahlreichen Handyfotos konnte er wieder eingefangen werden.

Der Storch aus dem Welser Tiergarten wurde auf seinem Ausflug in die Innenstadt schnell zum Liebling der anwesenden Kinder, die mit ihren Eltern das Federvieh bestaunten. Die Ordnungswache und die Polizei waren schnell zur Stelle, fingen den Stroch aber nicht ein. Zufällig spazierte Stadträtin Jossek-Herdt vorbei und verständigte die Mitarbeiter des Tiergartens.
Der Storch schien ruhig, zitterte jedoch ein wenig. Das Team des angrenzenden Caféhauses Mika spendete dem Jungvogel eine Tasse Wasser, eine Passantin versuchte ihn zu füttern. Der Storch blieb aber skeptisch und verzichtete auf Brot und Getränk.

Zum zweiten Mal ausgerissen
Das ausflugsfreudige Tier war den Welser Zoomitarbeitern bekannt. Bereits zum zweiten Mal ist er aus dem Tiergarten verschwunden. Ihm wurden zuerst die Flügel etwas gestutzt, jedoch sind diese schnell wieder nachgewachsen. Nach rund einer Stunde konnte der Storch von einem Tiergarten-Mitarbeiter professionell mittels Netz eingefangen werden. Ein Ordnungswächter musste den Fuzo-Storch den Schnabel bei der Fahrt zurück nach Hause zuhalten, um „Peckversuche“ zu unterbinden.